Tandem - Bildungsförderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund
Ein bundesweites Projekt

der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej)

in Kooperation mit

der Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugend- Sozialarbeit e.V. (BAG EJSA)

Jugend in der Migrationsgesellschaft

„Jugend in der Migrationsgesellschaft und das Projekt TANDEM - Wie geht´s weiter?“

Die lokalen Akteurinnen und Akteure der acht Projektstandorte bundesweit, das wissenschaftliche Team der Fachhochschule Hannover sowie Katharina Fournier (BAG EJSA), Doris Klingenhagen (aej) und Simone Kalisch (aej) der Projektsteuerung beschäftigten sich bei der Fachtagung mit dem Thema „Jugend in der Migrationsgesellschaft und das Projekt TANDEM. Wie geht´s weiter?“ vom 23. bis 24. September 2010 in Leipzig mit der Frage der Nachhaltigkeitssicherung des Projekts.

Zum Auftakt begrüßte die Leipziger SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela Kolbe die Teilnehmenden und betonte den gesellschaftlichen Beitrag durch Projekte wie „TANDEM“ zur gleichberechtigten Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund.

Die Reflektion der Evaluationsergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung erfolgte unter dem Fokus: Welche Schlüsse ziehen wir aus den Ergebnissen für die Kinder- und Jugendarbeit? Einen praktischen Einblick in Strategien und konkrete Handlungen zur Verankerung interkultureller Projektarbeit gab der Fachvortrag von Michael Schwarz des Bayerischen Jugendrings über das Projekt: „Multi Action - aber wie!“.

In Form einer Zukunftswerkstatt diskutierten die Teilnehmenden über Hindernisse und Visionen für eine vielfaltsbewusste partizipative Kinder- und Jugendarbeit, woraus sie anschließend konkrete lokale Umsetzungsmöglichkeiten erarbeiteten. Die leitenden Kernfragen waren: Wie können wir konkret die guten Ansätze im Projekt TANDEM strukturell, finanziell und inhaltlich etablieren? Welche Netzwerke und Kooperationen sind erforderlich?

Festgehalten wurde, dass das Selbstverständnis von Kinder- und Jugend(verbands)arbeit „die Partizipation aller Jugendlicher zu fördern“ ein guter Weg ist, um gesellschaftliche Integration Jugendlicher mit und ohne Migrationshintergrund voran zu bringen. Im Zentrum hierfür stehe die Beziehungsarbeit der Mitarbeitenden zu den Kindern, Jugendlichen und deren Eltern sowie ihre rassismuskritische und partizipationsfördernde Kompetenz.

Der gemeinsame Besuch des Schulclubs des CVJM Leipzig als TANDEM-Standort lieferte einen lebendigen Eindruck in die TANDEM-Aktivitäten vor Ort. Ein Ausblick: Neben Beratung und Planung an den einzelnen Standorten hinsichtlich finanzieller und struktureller Fortführung ihrer interkulturellen Öffnungsprozesse steht zukünftig die gemeinsame Gestaltung der Abschlusstagung „jung.vielfältig.engagiert.“ vom 16. - 17. März 2011 in Berlin auf dem Programm.

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